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Physik

Bastelvorlagen Phenakistoskope und Zoetrope

(letzte Änderung 22.07.12)

   

Das Phenakistoskop (Lebensrad, auch Phänakistoskop) wurde um 1832 von Joseph (von) Plateau entwickelt. Auf einer runden, mit Schlitzen versehenen Scheibe sind mehrere Bilder aufgedruckt, die Momentaufnahmen aus einem Bewegungsablauf darstellen. Versieht man die Scheibe mit einer Achse, hält sie parallel vor einen Spiegel und versetzt sie in Drehung, entsteht ein deutlicher Eindruck von Bewegung, wenn man durch die Schlitze das Spiegelbild der Scheibe betrachtet. Hinweise zur Herstellung und zum Bezug fertig gefräster Plastikscheiben.
Zu den Zoetropen.
Das AnimGif links wurde mir von Harald Bendschneider zur Verfügung gestellt.
Weitere Vorlagen auf der CD.

Eine Weiterentwicklung des Phenakistoskops war das Zoetrop, auch Zootrop, Wunder- oder Schlitztrommel genannt. In seiner einfachsten Form war es ein mit z.B. 12 Schlitzen versehener Zylinder, in den ein Papierband mit ebenfalls 12 Bildern eingelegt werden konnte.

Gegenüber dem Phenakistoskop bietet das Zoetrop den Vorteil, dass mehrere Personen gleichzeitig die bewegten Bilder beobachten können. Zudem kann man mit einer einzigen Wundertrommel mehrere Filme betrachten, indem man einfach die Filmstreifen auswechselt.

Die Vorlagen sind für eine Trommel mit einem Innendurchmesser von 20 cm konzipiert. Die vier Streifen müssen in der richtigen Reihenfolge zusammengeklebt werden, die schwarzen Abschnitte muss man vorher abschneiden.

Auf der zweiten Seite jeder Vorlage findet sich eine Vorlage für die Schlitze. Auch hier müssen die vier Streifen zusammengeklebt werden. Wird dieser auf dem schwarzen Streifen, der später mal die Zylinderwand wird, befestigt, kann man mit einem scharfen Teppichmesser die Schlitze leicht ausschneiden.

Weitere Vorlagen auf der CD.


Tauschbörse Unterricht - Online - 1 . April 2013

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